Unsere Plattform begleitet Textilbetriebe von der Rohfaser bis zum zertifizierten Stoff. Jedes Modul ist auf die Anforderungen ökologischer Produktionsketten ausgelegt.
Erfassen Sie jeden Produktionsschritt entlang der Lieferkette. Von der Fasercharge bis zum fertigen Gewebe bleiben alle Stationen lückenlos dokumentiert und für Auditoren nachvollziehbar.
Transparenz für ZertifizierungenÜberwachen Sie den Energieverbrauch einzelner Produktionslinien in Echtzeit. Die Analyse zeigt Einsparpotenziale und hilft, die Ökobilanz Ihrer Naturfaserproduktion kontinuierlich zu verbessern.
Senkung der BetriebskostenDigitale Prüfprotokolle erfassen Faserqualität, Festigkeit und Farbechtheit direkt an der Maschine. Abweichungen werden frühzeitig erkannt und dokumentiert – für gleichbleibend hohe Standards.
Weniger AusschussBereiten Sie sich gezielt auf relevante Standards vor. Die Plattform bündelt alle Nachweise, Prüfberichte und Prozessdaten, die für eine erfolgreiche Zertifizierung Ihrer Naturfasern erforderlich sind.
Auditbereite DokumentationBewerten Sie die Nachhaltigkeit Ihrer gesamten Lieferkette. Die Auswertung zeigt Engpässe, Risiken und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Beschaffung ökologischer Rohstoffe.
Fundierte EntscheidungenRückmeldungen aus der Praxis – von der Faser bis zum fertigen Stoff.
Die Plattform hat uns geholfen, die Energieverbräuche in der Spinnerei erstmals vollständig zu erfassen. Die Auswertungen zeigen uns jetzt, wo wir im Vergleich zu anderen Betrieben stehen und welche Maschinen wir zuerst modernisieren sollten.
Patrik Kugler, Produktionsleiter NaturfaserwerkFür unsere Zertifizierungsaudits war die lückenlose Dokumentation der Lieferkette früher ein aufwendiger Prozess. Mit den digitalen Nachweisen aus dem System konnten wir die Prüfzeit um fast die Hälfte reduzieren. Die Prüfer schätzen die klare Datenstruktur.
Prof. Magdalena Höfler, Leiterin QualitätsmanagementDie Rückverfolgbarkeit unserer Hanffasern vom Feld bis zum Zwirn war früher eine Frage von Tabellen und Telefonaten. Heute sehen wir jeden Chargenstatus in Echtzeit. Das hat die Abstimmung mit unseren Färbereien deutlich vereinfacht.
Patrik Kugler, Produktionsleiter NaturfaserwerkWir nutzen die Kennzahlen zur Energieeffizienz auch für die interne Schulung unserer Schichtleiter. Die klaren Grafiken und Vergleichswerte motivieren das Team, Einsparpotenziale selbst zu erkennen. Das spart Kosten und schont Ressourcen.
Prof. Magdalena Höfler, Leiterin QualitätsmanagementKurz und klar beantwortet: Was die Plattform leistet, wie die Rückverfolgbarkeit funktioniert und welche Zertifikate für Naturfasern relevant sind.
Jede Fasercharge erhält beim Eingang eine digitale Kennung. Über die gesamte Produktionskette werden Verarbeitungsschritte, Standorte und Zeitstempel erfasst. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, aus welcher Lieferung ein Stoff entstanden ist und welche Bedingungen bei der Verarbeitung herrschten. Die Daten stehen den zuständigen Teams in Echtzeit zur Verfügung.
Die Plattform ist auf gängige Standards für Naturfasern ausgelegt, darunter GOTS, OEKO-TEX und EU Ecolabel. Sie hilft dabei, die geforderten Nachweise zu sammeln, Prüfberichte zu archivieren und Audits vorzubereiten. Die Dokumentation wird automatisch aus den Produktionsdaten ergänzt, sodass keine manuelle Pflege nötig ist.
Qualitätsprüfungen werden direkt an der Maschine oder über mobile Geräte erfasst. Messwerte wie Faserfestigkeit, Feuchtigkeit oder Farbechtheit fließen automatisch in den digitalen Prüfbericht ein. Abweichungen lösen eine Meldung an die zuständige Stelle aus. So bleiben alle Kontrollen lückenlos und nachvollziehbar.
Ja, die Module lassen sich an die eigenen Prozesse anpassen. Ob Spinnerei, Weberei oder Veredelung – die Schritte und Prüfpunkte werden auf die tatsächliche Produktion abgestimmt. Auch bestehende Maschinendaten können über Schnittstellen angebunden werden. Der Aufwand hängt von der Komplexität der Linie ab.
Die Einführung erfolgt in der Regel in drei Phasen: Analyse der Produktionsabläufe, Konfiguration der Module und Schulung der Mitarbeitenden. Je nach Betriebsgröße dauert das zwischen vier und acht Wochen. Während der Umstellung steht ein Projektteam zur Seite, damit der laufende Betrieb nicht unterbrochen wird.
Damit keine Missverständnisse entstehen: Diese Hinweise legen fest, wie Begriffe, Daten und Prozesse in unserem System zu verstehen sind.
Definition NaturfaserAls Naturfaser gelten alle pflanzlichen und tierischen Fasern, die ohne chemische Umwandlung des Grundmaterials verarbeitet werden. Dazu zählen Baumwolle, Leinen, Hanf und Wolle. Synthetische Mischungen werden nur dann berücksichtigt, wenn der Naturfaseranteil mindestens 70 Prozent beträgt.
RückverfolgbarkeitDie Rückverfolgbarkeit bezieht sich auf die dokumentierte Erfassung jeder Produktionsstufe – vom Rohstofflieferanten bis zum fertigen Stoffballen. Erfasst werden Chargennummern, Verarbeitungszeiten und Qualitätsprüfungen. Die Daten werden mindestens fünf Jahre gespeichert und sind für autorisierte Prüfstellen einsehbar.
UmweltzertifizierungZertifizierungen wie GOTS oder EU Ecolabel werden nur dann als gültig anerkannt, wenn sie von einer unabhängigen, akkreditierten Stelle ausgestellt wurden. Die Plattform übernimmt keine eigene Zertifizierung, sondern dokumentiert und verwaltet die vorhandenen Nachweise der Betriebe.
Energieeffizienz-KennzahlenDie Energieeffizienz wird in Kilowattstunden pro Kilogramm verarbeiteter Faser angegeben. Referenzwert ist der Durchschnitt der letzten zwölf Monate. Abweichungen von mehr als zehn Prozent werden automatisch markiert und an die zuständige Produktionsleitung gemeldet.
QualitätskontrollenQualitätskontrollen umfassen visuelle Prüfungen, Festigkeitsmessungen und Feuchtigkeitsanalysen. Die Ergebnisse werden in einem standardisierten Protokoll festgehalten. Jede Kontrolle wird mit Zeitstempel und Prüferkennung versehen, damit die Nachvollziehbarkeit jederzeit gewährleistet ist.
Lieferketten-TransparenzDie Lieferketten-Transparenz beschreibt die vollständige Offenlegung aller Zulieferer und Zwischenhändler. Unternehmen verpflichten sich, ihre direkten Partner zu benennen. Indirekte Partner können auf Wunsch anonymisiert bleiben, sofern die Materialherkunft eindeutig dokumentiert ist.